10. Juni 2026
GRIECHENLAND 2026
Mitte Mai besuchte ich den Kerkini-See im Norden Griechenlands, nahe der bulgarischen Grenze. Der See liegt inmitten eines bedeutenden Naturschutzgebietes und zählt zu den wichtigsten Feuchtgebieten Europas. Er wurde im Jahr 1932 durch den Bau eines Staudamms geschaffen. Bereits bei der Ankunft beeindruckte mich die außergewöhnliche Landschaft. Der See ist von den Bergen umgeben und bietet eine einzigartige Kombination aus Wasserflächen, Schilfzonen, Auenwäldern und Wiesen. Im Mai befindet sich die Natur in voller Blüte, die Temperaturen sind angenehm und die Wasserstände erreichen aufgrund der Schneeschmelze und der Frühlingsniederschläge meist ihren Höchststand. Der Höhepunkt der Reise war die Beobachtung der vielfältigen Vogelwelt. Während meines Aufenthalts konnte ich Pelikane, Reiher, Kormorane, Löffler und zahlreiche weitere Wasservögel beobachten. Der Mai gilt als eine der besten Reisezeiten für Vogelbeobachtungen, da viele Arten in dieser Zeit brüten oder auf ihren Zugrouten Rast machen. Besonders die Bootsfahrten auf dem See ermöglichen einem einen besonders intensiven Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. Insgesamt war die Reise zum Kerkini-See ein außergewöhnliches Naturerlebnis. Die Kombination aus beeindruckender Landschaft, reicher Tierwelt und authentischer griechischer Kultur machte den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für Naturfreunde, Fotografen und Vogelbeobachter ist der Kerkini-See eine sehenswerte Destination und auch im Frühling empfehlenswert.